Betrugsversuche

Das Internet ist der Lebensnerv der digitalen Kommunikation, aber auch eine Plattform für Betrügereien und andere kriminelle Machenschaften. Viseca sagt Ihnen, welche Gefahren Ihnen drohen und wie Sie sich schützen können.

Phishing-E-Mails

Organisierte Betrüger verschicken regelmässig Phishing-E-Mails, um sich unberechtigt Zugang zu Ihren Kartendaten zu verschaffen. Sie erhalten zum Beispiel den Hinweis, dass Ihre Zugangsdaten oder Kontoinformationen nicht mehr sicher sind. Dann werden Sie aufgefordert, Ihre Daten mittels Link oder einem angehängten Formular zu bestätigen. Bei solchen E-Mails handelt es sich in der Regel um Betrugsversuche.

Schützen Sie sich

So können Sie sich vor Betrugsversuchen schützen

  • Antworten Sie auf keine E-Mail, die Ihnen verdächtig vorkommt.
  • Öffnen Sie keine Anhänge und klicken Sie auf keinen Link von unbekannten Absendern.
  • Sichern Sie den Zugriff auf Ihren Router mit einem individuellen Passwort. Zusätzlichen Schutz bietet die Verschlüsselung. Die sicherste Methode heisst Wi-Fi Protected Access (WPA oder WPA2).
  • Geben Sie die URL www.viseca.ch immer direkt im Browser ein. Unsere Seiten sind verschlüsselt und mit einem Zertifikat der Viseca versehen. Die Verschlüsselung erkennen Sie am «https» am Anfang der URL sowie am Schloss in der Browserzeile.
  • Prüfen Sie Ihre Karten-Abrechnungen sorgfältig.
  • Sollten Sie Ihre Kartendaten angegeben haben, lassen Sie Ihre Kreditkarte bitte umgehend bei uns sperren: +41 58 958 83 83 (24h-Service). Der Kartenersatz ist für Sie kostenlos.
  • Leiten Sie verdächtige E-Mails bitte an internetsecurity@viseca.ch weiter.

Oft verwendete Formulierungen in Phishing-E-Mails

  • Ihr Konto oder Ihre Kreditkarte wurde gesperrt

  • Aktualisieren Sie Ihre Daten

  • Wir haben unregelmässige Aktivität Ihrer Kreditkarte erkannt

  • Prüfen Sie Ihre Transaktion

  • Ihre Kreditkarte wurde ausgesetzt

  • Aktivieren Sie 3-D Secure

Weitere Arten von Betrugsversuchen

Lesen Sie die nachfolgenden Betrugsmaschen aufmerksam durch. Seien Sie vorsichtig bei verdächtigen Anrufen oder Nachrichten. In Zweifelsfällen steht Ihnen Viseca unter internetsecurity@viseca.ch zur Verfügung.

Vielleicht haben Sie auch schon eine E-Mail von einer bekannten Person erhalten, die dringend auf Ihre (meist finanzielle) Hilfe angewiesen ist. Klären Sie unbedingt telefonisch ab, ob die E-Mail wirklich von dieser Person stammt und nicht ein Betrugsversuch vorliegt. Bitten um Geldüberweisungen oder Kartendaten für die Begleichung von Hotelrechnungen sind verdächtig.

Betrügerische Phishing-SMS zielen darauf ab, via Link über eine Phishing-Webseite Kreditkartendaten zu stehlen. Klicken Sie nicht auf den Link und löschen Sie diese Nachrichten.

Viseca verschickt grundsätzlich keine SMS, in denen eine Bestätigung oder Eingabe von persönlichen Daten und Kreditkartendetails verlangt wird.

Gut möglich, dass Betrüger auch einmal telefonisch versuchen, an Ihre Kreditkartendaten zu kommen. Da behaupten sie zum Beispiel, dass sie für ein Software-Unternehmen arbeiten und eine Virenverseuchung Ihres PC erkannt haben. Zur «Lösung» des Problems werden Sie aufgefordert, Ihre Kreditkartendaten anzugeben und ein viel zu teures Programm zu installieren, das den Schaden behebt.

Die Melde- und Analysestelle für Informationssicherung MELANI warnt vor solchen Anrufen. Da Microsoft nie unangemeldet oder unaufgefordert Support-Anrufe tätigt, handelt es sich bei den Anrufern vermutlich um Betrüger, deren einziges Ziel es ist, die entsprechenden PC’s zu manipulieren oder mit Schadsoftware zu infizieren.

Als «Scareware» bezeichnet man Software, die Sie verunsichern oder verängstigen soll. Meist wird Ihnen das Lösen von (oft nicht vorhandenen) Computerproblemen gegen Bezahlung angeboten. Oder Sie werden dazu verleitet, Einstellungen an Ihrem Computer zu ändern oder einen Link zu benutzen, der einen Schaden auf Ihrem Computer verursacht, der natürlich nur gegen Bezahlung wieder «repariert» werden kann.

Der Begriff «Malware» bezeichnet eine ganze Palette von Schadsoftware – von Viren über Trojaner bis zu Würmern. Hat sich die Malware erst einmal auf Ihrem Computer eingenistet, ist es sehr schwierig oder gar unmöglich, diese wieder restlos zu entfernen.

Installieren Sie zum Schutz gegen Malware einen Antivirenprogramm oder eine Security Suite. Achten Sie darauf, dass dieses Programm von einem namhaften Anbieter ist.

Beim Surfen im Internet oder über ein drahtloses Netzwerk werden Daten ausgetauscht. Dabei besteht das Risiko, dass sich Hacker ins Netzwerk einloggen. Bei ungenügendem Schutz können diese den Internetanschluss für illegale Aktivitäten nutzen oder gar Daten auf Ihrem Computer ausspionieren.